"Frischluft Wissens- und Egoauffrischung" bei Herrn Schuster

28. Juli 2006

Randthemen_01.jpgHerr Schuster übrigens ist absolut zufrieden mit seiner Gruppe, die sehr viel Interesse zeigt, gut mitarbeitet und engagiert dabei ist. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit kann nicht aufkommen, denn Herr Schuster steht immer schon früh am Morgen auf, um "kurz nach" 6 Uhr früh (= ungefähr um 7:10Uhr ...) die Fenster des kleinen Raums zu öffnen, der dann 2 Stunden von Frischluft durchflutet werden kann, bevor die Wissenshungrigen kommen. Die Treffen gehen dann immer von 8Uhr-12Uhr, dabei werden die Themen meist wie folgt bearbeitet: Herr Schuster, der in diesen Gebieten das allermeiste, eigentlich fast alles, weiß, erzählt von seinem Tisch aus die meiste Zeit. Ansonsten schauen sie zusammen noch Filme an, ganz besonders stolz ist Herr Schuster auf einen Film mit Farbaufnahmen aus dem dritten Reich (1937-1945). Dann gibt es auch noch immer wieder Schülerpräsentationen, wenn die Gruppe im Internet (meist bei Wikipedia) recherchiert und dann zusammenträgt, was sie herausgefunden hat. Am Schulfest wird es keine Ausstellung geben, wir anderen haben also nichts vom Projekt, es war nur dazu gedacht, die Egos wieder zu erfrischen - auch die der zwei Mädchen, die kein Problem mit speziellen Anspielungen auf genetisch-aggressives Potential von Frauen haben. Dass sie nichts vorstellen, hat den Grund, dass es zeitlich dann nicht möglich wäre, so einen "Blumenstrauß" an Themen zu behandeln. Darunter sind die Themen: Persönlichkeiten im dritten Reich (Bsp.: Wilhelm Keitel); Klimawandel; Ost Afrika - Wiege der Menschheit; Vietnam-Krieg und Zerfall der Sowjetunion. Gelangweilt hat man sich also auf keinen Fall bei so einer Vielzahl von Themen und es war auch für jeden etwas dabei.

Wer sich jetzt fragt, wer eigentlich Wilhelm Keitel war, der sollte sich schleunigst informieren oder zu Herrn Schuster gehen, wenn es wieder ein Projekt gibt - eine andere Möglichkeit wäre es, den nächsten Satz zu lesen: Wilhelm Keitel war in der Nazi-Zeit Generalfeldmarschall Hitlers, aber nie an der Front, er hatte nur seine Karten vor sich und hat darauf die Truppen verschoben. Er war auch derjenige, der die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht mit starrem Blick unterzeichnet hat. Nach Herr Schuster ein "Bürohengst" und "Arschkriecher", der nie "Nein" zu Hitler gesagt hat, wurde er am Ende dann zum Tod durch den Strang verurteilt.

 

Zurück zur Übersicht



Schlagworte:
Kategorie: prota_2006_kultur