Albläufer - Schülerberichte

14. Januar 2013

alblaeufer_2012_01.JPGEin Bericht aus der 6c

Wir, die Klasse 6c, waren bei den Albläufern.
Erst sind wir mit dem Bus gefahren, dann ging's weiter mit wandern zur Seizhütte, unser Gepäck wurde mit einem Auto der Albläufer genommen.

Als wir dann bei der Seizhütte waren, machten wir erst mal Rast. Die Albläufer hatten für uns einen Niedrigseilparcour vorbereitet. An dem wir dann in unseren eingeteilten Gruppen entdecken sollten was das gute an Teamarbeit war. Da wir einen Blindgänger (einer mit einem Ruch vorn den Augen) bei uns hatten mussten wir besonders achtgeben.

Jeder war mal Blindgänger, wir probierten es an Slacklines mit Hilfeschnüren wie an einem Holzklotz zum schieben, Holzskiern und vielem mehr.

Nachdem wir auch gegrillt hatten, ging es weiter bis zur eigentlichen Unterkunft. Dort angekommen gab es eine Hausführung und die Zimmereinteilung, wie auch die Diensteinteilung.

Als die Zimmer dann bezogen waren, wartete auch schon das Abendessen. Später gab es noch einen Spieleabend. Um 10 Uhr war dann Nachtruhe.

alblaeufer_2012_02.JPGAm nächsten Morgen ging es dann weiter.
Es gab Frühstück, dann sollten wir uns für den Ausflug fertigmachen. An diesem Tag sollte es zu den Fichten gehen, an denen wir dann in einer Spirale hochklettern sollten. Die Sicherung war nicht wie sonst meistens sondern so 6 Personen nach der Reihe aneinander gekettet, und dazu noch eine Extrasicherung. Es sollte diesmal keine Blindgänger geben sondern, die Personen die Höhenangst haben.

Viele Gruppen wagten sich sehr hoch, auch die Personen die Höhenangst haben trauten sich nach oben; manche überwanden sie sogar. Gegen Abend ging es zurück zum Haus. Wir hatten noch etwas freie Zeit, dann gab es Abendessen und später einen bunten Abend.

Am nächsten Morgen hieß es Abreise. Das war der sogenannte Paputag (Packen, Putzen).
Es wurden Dienste eingeteilt in denen alles was benutzt worden ist geputzt, aufgeräumt werden musste.

Gegen 12 Uhr waren wir dann beim Bus und es hieß Abschied nehmen und nach Hause fahren.

Es war eine schöne und erholsame Zeit, auch für die Lehrer.

alblaeufer_2012_03.JPGEin Bericht aus der 6e

Unser erster Tag mit den Albläufern im Wald

Am Montag, den 19. November 2012 fuhr die Klasse 6e - zwölf Jungs und 16 Mädchen - um 9.30 Uhr mit dem Linienbus in Reutlingen los in Richtung Engstingen, wo wir eine halbe Stunde später ankamen. Dort wurden wir von Albläufer Philipp in Empfang genommen.

Die Kinder, die keine eigenen Wanderstiefel besaßen, konnten sich dort welche ausleihen. Währenddessen bekamen vier von uns eine 15-minütige Einweisung in den Umgang mit Karte und Kompass, damit wir den Weg zur Seitz-Hütte im Wald auch ohne erwachsene Begleiter finden konnten.

Kurz nach 10 Uhr brachen wir dorthin auf. Als wir nach fast einer Stunde Wanderung in der mit Holz beheizten Hütte im Wald ankamen, begrüßte uns dort auch Stephan von den Albläufern. In einer großen Runde stellten wir uns ihm mit Namen, Alter und unserem Lieblingshobby vor. Danach teilte uns Frau Brauch in fünf bunt gemischte Teams für die erste Aktivität ein.

alblaeufer_2012_04.JPGGegen halb zwölf bereiteten zwei Teams ein Lagerfeuer vor der Hütte vor, während die anderen drei Teams schon den Niedrigseilparcours bezwangen, der im Wald zwischen großen Bäumen aufgebaut war. Immer ein Teammitglied musste den Parcours blind bezwingen, also mit verbundenen Augen. Wenn auch nur einer von uns den Boden zwischen zwei Stationen berührte, musste das ganze Team diesen Teil des Parcours wiederholen. Begegneten sich zwei Teams, verschmolzen sie zu einem, bis sie alle die Station absolviert hatten. Das machte doppelt Spaß, war aber auch eine doppelt so große Herausforderung.

Anschließend gingen die Teams zurück zur Seitz-Hütte, wo die ersten von uns das Feuer wieder anfachen mussten. Jedes Team, das den Parcours beendet hatte, suchte sich einen guten Grillstock, schnitt sich ein Würstchen ein und brutzelte es über dem Lagerfeuer. Manche schnitten ihre Würstchen zu weit ein, was zur Folge hatte, dass sie beim Grillen vom Stock fielen und am Ende im Feuer verkohlten. Zum Glück gab es mehr Würstchen als Schüler, sodass doch noch jeder eins essen konnte.

alblaeufer_2012_05.JPGKurz nach drei brachen wir dann wieder mit Karte und Kompass auf, um von der Seitz-Hütte zum Seminarhaus auf der Haid zu wandern. Unterwegs gab es ein paar Meinungsverschiedenheiten, welcher Weg der richtige sei, aber letztendlich kamen wir eine gute Stunde später fix und fertig an unserem Ziel an. Nach dem ersten Tag im Wald konnten wir es nun kaum erwarten, das Seminarhaus zu erkunden und unsere Zimmer zu beziehen.



Schlagworte: Albläufer
Kategorie: Tagebuch